Sascha Siegmund

Büro für Energieberatung


Leistungen


KfW-Förderung

Energieeffizient Bauen 153

Sie wollen ein modernes KfW-Effizienzhaus 55, 40 oder sogar 40 plus bauen?

Und eine KfW-Förderung in Form eines sehr günstigen Darlehens plus Tilgungszuschuss bekommen?

Ich berate Sie vollumfänglich zu den Konditionen und der Umsetzung Ihres Bauvorhabens.

Folgende Leistungen beinhaltet die qualifizierte Fachplanung und Baubegleitung:

  • Entwicklung und planerische Umsetzung eines energetischen Gesamtkonzepts für den baulichen Wärmeschutz und die energetische Anlagentechnik sowie Durchführung der Effizienzhausberechnung (Ausnahme: Umsetzung eines KfW-Effizienzhauses 55 nach Referenzwerten); ggf. Beratung zu Umsetzungsmöglichkeiten
  • Die Planung zur Minimierung von Wärmebrücken (Wärmebrückenkonzept) und zur Gebäudeluftdichtheit (Luftdichtheitskonzept) erbringen
  • Die Notwendigkeit lüftungstechnischer Maßnahmen prüfen (z. B. unter Anwendung der DIN 1946-6) und den Bauherrn über das Ergebnis informieren. Die Veranlassung der Umsetzung lüftungstechnischer Maßnahmen verantwortet der Bauherr
  • Das geplante energetische Niveau auf dem KfW-Formular "Bestätigung zum Antrag" bestätigen
  • Bei Ausschreibung bzw. Angebotseinholung mitwirken sowie die Angebote auf übereinstimmung mit Umfang und Qualität der geplanten energetischen Maßnahmen prüfen
  • Vor Ausführung der Putzarbeiten bzw. Aufbringen späterer Verkleidungen mindestens eine Baustellenbegehung zur Sichtprüfung energetisch relevanter, insbesondere später nicht mehr zugänglicher Bauteile (wie z. B. wärmeschutztechnischer Bauteilaufbau) sowie der Umsetzung des Wärmebrückenkonzepts, des Luftdichtheitskonzepts und der Anlagenteile durchführen
  • Die Umsetzung lüftungstechnischer Maßnahmen (sofern durchgeführt) prüfen
  • Die Durchführung einer Luftdichtheitsmessung prüfen
  • Die eingebauten Materialien, Produkte und Komponenten an der Gebäudehülle und der energetischen Anlagetechnik auf übereinstimmung mit den nach der Effizienzhausberechnung geplanten energetischen Maßnahmen prüfen
  • Die energetisch relevanten Gebäudeparameter dem Heizungsbauer zur Dimensionierung der Heizungsanlage (und ggf. der thermischen Solaranlage) übergeben, den Nachweis des hydraulischen Abgleichs und der Einregulierung der Anlage (ggf. Heizungs- und Lüftungs- anlage) prüfen, die übergabe der energetischen Anlagentechnik prüfen (ggf. mit ergänzender technischer Einweisung)
  • Die energetische Fachplanung und die Begleitung der Baumaßnahme dokumentieren
  • Die Umsetzung des geförderten Vorhabens auf dem KfW-Formular "Bestätigung nach Durchführung" bestätigen
  • Den Energieausweis nach Abschnitt 5 EnEV für das fertig gestellte Gebäude ausstellen und dem Bauherren übergeben

Das Honorar für die qualifizierte Fachplanung und Baubegleitung wird von der KfW-Bank zu 50% bis maximal 4000€ je Vorhaben gefördert.


Energieeffizient Sanieren 151/152 & 430

Auch wenn Sie ein bestehendes Gebäude zum KfW-Effizienzhaus sanieren oder nur energetische Einzelmaßnahmen umsetzen wollen, sind diese Maßnahmen in den Programmen 151/152 & 430 förderfähig.

Auch bei diesen Sanierungsmaßnahmen biete ich Ihnen die qualifizierte Fachplanung und Baubegleitung an.

Auch in diesem Fall wird mein Honorar von der KfW-Bank im Programm 431 zu 50% bis zu 4000€ je Vorhaben gefördert.


Energieausweise

Der Energieausweis für ein Wohngebäude ist ein Ausweis über die Energieeffizienz eines Gebäudes. Mit Hilfe des Energieausweises können Gebäude energetisch miteinander verglichen werden.

Seit dem 01.01.09 gilt in Deutschland für alle Wohngebäude, außer für denkmalgeschützte Gebäude, die “Ausweispflicht”. Hausbesitzer müssen bei Neuvermietung, beim Verkauf oder Neuverpachtung ihres Gebäudes den Energieausweis vorlegen.

Es werden zwei Arten unterschieden:

Der Bedarfsausweis weist die energetische Qualität eines Gebäudes auf der Basis einer technischen Analyse aus. Für die Berechnung des Energiebedarfs nimmt der Energieausweisaussteller den baulichen Zustand der beheizten Gebäudehülle (z. B. Wände, Kellerdecke, Dach, Fenster, Türen) und die Qualität der Heizungsanlage unter die Lupe.

Der Verbrauchsausweis gibt den Energieverbrauch der Gebäudenutzer für Heizung und Warmwasser in den letzten drei Jahren an. Die Berechnung des sogenannten Energieverbrauchskennwerts erfolgt in diesem Fall auf der Grundlage der Heizkostenabrechnung.

Welcher Ausweis für welches Haus?

Den Bedarfsausweis braucht man für Wohngebäude mit weniger als fünf Wohnungen, für die der Bauantrag vor dem 01.11.1977 gestellt wurde. Außer beim Bau selbst oder durch spätere Modernisierung wird mindestens das Wärmeschutzniveau der 1. Wärmeschutzverordnung von 1977 erreicht. In einem solchen Fall ist auch ein Verbrauchsausweis zulässig.
Für alle anderen Bestandsgebäude, auch für kleine Nichtwohngebäude, besteht Wahlfreiheit.
Für Neubauten sind bereits seit 2002 Bedarfsausweise vorgeschrieben.


Energieberatungen

Es wird ein ausführlicher Beratungsbericht erstellt. Die Grundlage dieses Berichts ist die Bewertung des energetischen Ist-Zustandes Ihres Gebäudes. Dazu wird die Wärme übertragende Gebäudehülle und die verwendete Anlagentechnik detailliert aufgenommen und hinsichtlich ihrer Energieverluste bewertet. Die Energieverluste werden graphisch dargestellt.

Kerninhalt des Berichts ist die Ausarbeitung und der Vergleich verschiedener Sanierungsvarianten. Es wird aufgezeigt, mit welchen Brennstoffkosteneinsparungen zu rechnen ist. Anschließend werden Berechnungen erstellt, um die Maßnahmen hinsichtlich ihrer Amortisierung zu vergleichen.

Zu den Sanierungsvarianten werden Ihnen die passenden Fördermöglichkeiten aufgelistet und die nötigen Berechnungsunterlagen ausgehändigt.


Thermografie

Die moderne Thermografie ermöglicht es, etwaige Wärmeverluste sichtbar zu machen. Ermöglicht wird das durch eine innovative Form der Infrarotfotografie. Besonders in der Diagnostik von Wohn- und Geschäftsgebäuden findet die Thermografie immer häufiger eine praktische Anwendung, denn sie zeigt so genannte Wärmebrücken der beheizten Gebäudeteile exakt auf. Immer dann, wenn Nutzwärme ungehindert abstrahlt, gibt es faktisch einen Energieverlust. Dieser ist in vielen Fällen vermeidbar oder reduzierbar.

Besonders anfällig für Energieverluste sind zum Beispiel ungenügend oder mangelhaft wärmegedämmte übergänge von Gebäudeteilen, auskragende Balkonplatten oder auch eine Beschädigung von Dämmvorrichtungen nach deren Montage. Die Thermografie beweist und erstellt ein brauchbares Dokument der Beweissicherung. Wärmelecks und Wärmebrücken haben kaum eine Chance unentdeckt zu bleiben. Die Investition in eine vollumfängliche Gebäudethermografie, empfiehlt sich daher vor einer Abnahme der Baumaßnahme. Thermografisch dargestellte und lokalisierte Wärmelecks und Wärmebrücken können sehr gezielt nachgedämmt werden. Das kann nicht nur dem Wärmeverlust, sondern auch späteren Bauschäden vorbeugen.

Die moderne Gebäudethermografie ist ein völlig zerstörungsfreies System zur Baudiagnostik, dank moderner Infrarottechnologie werden hierzu aus verschiedenen Blickwinkeln Thermografien digitaler Art erstellt. Diese ähneln der früher üblichen Falschfarbenfotografie. Die digitalen Infrarotaufnahmen weisen heutzutage eine Auflösungsqualität auf, welche die Wärme farblich bis auf einzelne Celsiusgrade genau unterscheidet und das Abstrahlverhalten somit visuell darstellen kann.